Sonntag, 22. Mai 2011

Maria auf dem Weg


Innerhalb von 8 Tagen bin ich jetzt bei 2 Mariendarstellungen gelandet.
Ohne das das in meinem Plan war.
Zu beiden bin ich direkt hingegangen, ohne zu wissen was mich dort erwartet gelangte ich an die Orte.


Puplinger Au

Ich kam zu ihr und dem Kind am Ende eines Seminars. Unser Leher sagte er hätte sie drum gebeten, das das Wetter für uns so schön ist, das wir alle unsere Aufgaben gut erarbeiten können. Ja, wir hatten auch Sonnenschein... Und am späten Nachmittag wollte er sich noch mal bei ihr bedanken.

Er nannte sie die obzöne Maria.
Die Gruppe war bei dem Auspruch etwas irritiert und so gingen wir besonderes neugierig mit. Zumindest ich kannte sie nicht. Hatte wohl doch vor zig Jahren mal von ihr gehört, doch das ist lange her, und war wieder vergessen.

Der erzkonservative katholische Mob hatte sie vor Jahren von der Brücke vertrieben - geweiht, geliebt und verachtet wohnt sie jetzt neben der Brücke.

Bei der Marienbrücke
Wolfratshausen


Sie gab uns an dem Tag wunderschönes sonnig wolkiges Wetter und viele Erkenntnisse und berührende Erlebnisse und zudem ein herzliches Beisammensein. Und ihr am Ende des Tages zu begegnen und sich zu bedanken war erfrischend und ein Geschenk für mich.

Alter Isarflußlauf
bei Wolfratshausen

Eine Woche drauf war ich wieder auf den Weg in die kraftvolle und wilde Natur. Dieses Mal bei Murnau. Und auch hier tauchte wieder eine auf. Eigentlich wollte ich an ihr vorbeilaufen. Doch der Weg führte nur zu ihr. Nicht an ihr vorbei. Ende bei ihr oder Anfang bei ihr - wie mal es deuten will...


Schlucht (Drachenstieg) direkt bei der Grotte
am südwestlichen Ortsrand von Murnau



Wir wollten zu den Moorwiesen, doch der Weg vom Bahnhof war lang und nicht so gradlinig. Und führte erst mal zu ihr...

Als ich schon dachte wir sind jetzt bald bei den Wanderwegen, folgte ich diesem Weg, die Treppen in eine kleine, feuchte sehr grüne Schlucht hinunter. Er führte zu einer kleinen Grotte in einer Wand, nur dort hin und nicht weiter. Es war schön und friedlich dort. Zudem angenehm kühl an dem heißen Tag.

Wie auch den Rest des Tages war kaum ein Mensch unterwegs...
Und es war ein ebenso erfüllter Tag...

Mir wurde gesagt das am Samstag fast alle die einen haben im Garten tätig sind - das war dann auch wohl so. Und wir Stadtmenschen fanden dann hier unseren...

Mittwoch, 11. Mai 2011

Der Stein



Dieser Stein und ich - das war eine Zeit voller Wunder.
Ich war im Intersein Zentrum in Hohenau bei Passau.


Das war 2008 und ich möchte dieses Zusammenkommen nicht missen.

Eine Woche haben wir hier als Gruppe verbracht an einem Ort am Ende der Welt. Neulinge konnten zudem in die Meditationspraxis eintauchen und denen das vertraut war, die hatten Raum wieder anzukommen und Stille und Ruhe zu finden. Oder das was ihnen sonst noch wichtig war.

Wir alle wurden liebevoll umsorgt. Die herzliche und buddhistisch ausgerichtet Hausgemeinschaft hat an der Verwandlung von uns und unseren Steinen regen Anteil genommen. Auch die Gäste aus Italien, die oft an dem Ort sind, waren ganz berührt.

Wir wurden betreut von dem Bildhauer Thomas Reuter und Karl Riedl der mit seiner Frau Helga das Haus seit Jahren leitet.

Am Ende der Zeit gab es eine kleine Ausstellung.

Die Tage waren spannend, abwechslungsreich und voller unerwarteter Eindrücke und Ergebnisse. Und das kalte Wetter hat uns zudem herausgefordert. Jeder hatte so seinen Stein der ihm was mitgeteilt hat. Ein Thema gab es nicht. Bei jedem ist das entstanden was entstehen wollte.

Es kann sein, das mal wieder dort so ein Kurs stattfindet, ansonsten gibt es dort andere Angebote und es ist ein optimaler Platz um zu sich zu kommen und sich in kürzester Zeit tiefgehend auszuruhen und Kraft zu tanken.

Zentrum für spirituelle Praxis und Meditation 
in der Übertragungslinie von Thich Nhat Hanh


http://www.intersein-zentrum.de