Montag, 11. Februar 2013

Ans Licht

die erste Arbeit die Fern von Zuhause entstand.
In unserer Malklasse rund um Prof. Philip Rubinov Jacobson haben wir hauptsächlich mit abstrakten Hintergründen begonnen unsere Arbeiten entstehen zu lassen. Diese Strukturen wurden mit Tüchern, Folie, Pinsel etc. erzeugt. So gab es vollfarbige und helle Stellen auf der Leinwand, wo Farbe wieder mit den Werkzeugen abgenommen wurde und es lichter wurde.

Danach wurde viel mit lasierenden Schichten gearbeitet. Die oft das ganze Bild abdeckten. Z.B. in transparentem Gelb. Auch wurde die noch feuchte gelbe Farbe stellenweise wieder abgetupft oder sie blieb erhalten. Einfach so wie ich wollte. Also ein Bild zu Beginn aus einigen Farbschichten und später dann die Feinarbeit. Viel Arbeit, die man nicht so sieht, aber die wundervolle Tiefe bringt....

Ich habe parallel an 2 Bilder gearbeitet. Hier das erste davon.

....So war ich dann auch ziemlich gespannt, was sich bei mir so alles einfinden würde. Auf diesem abstrakten, sehr dunklen Untergrund. Der nur ein paar lichtere Stellen aufwies, das ursprüngliche reine Weiß war verschwunden.

Also alles in allem sehr düster - zu düster? War schon eine Herausforderung für mich. Ich wollte gerade nicht so Dunkelheit - sondern was helles. Doch Helligkeit kam dann erst nach und nach.

Das was ich in den Formen entdeckte, habe ich dann mehr ausgearbeitet. Bei allen 4 Bildern, habe ich mich gegen das sofort erkannte zuerst mal sehr gesträubt.

Und es dann später doch angenommen....
wie auch auf diesem ersten Bild. Ich wollte sowas nicht malen. Und schon gar nicht als erstes Bild. Was die anderen dann wohl denken... Nach einigem hin und her ging es dann doch weiter. Mit allem was ich fand

Am Tag zuvor hatten wir den Mother Temple besucht.
Der aus unzähligen einzelnen Tempeln besteht und sich weitläufig über einen Hang erstreckt. Dann also doch passend?! Auch er war von der Substanz sehr düster und schön.








Holy mother
30 x 40 cm
Acryl auf Gesso Board


Unser Arbeitsraum.




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